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Irgendwie begegnet mir dieses Thema in letzter Zeit immer öfters. Beim Anschauen von Ewiki ist mir Textile und Markdown (PHP) begegnet: Einfache PHP Klassen, mit der man aus Text entsprechende HTML Seiten generieren kann. Sowas ist ja durchaus nicht nur für Wikis sondern z.B. bei Projekten für das generieren von Dokumentation interessant: Bei Maven wird dieses Prozedere zum generieren der Projektdokumentation genutzt. Da ich aber Maven ansonsten nicht mag, habe ich durchaus einige Zeit damit verbracht ein Standalone-Tool zum generieren solcher Seiten zu suchen. Docbook mit seinen XML Dateien ist mir irgendwie zu aufgeblasen, wobei ich dies aber nicht wirklich genauer angeschaut habe.

AsciiDocs andererseits bietet zumindest auf den ersten Blick das was ich will:

  • Kein aufgeblasenes XML Format
  • Die Quelldateien sind auch so gut zu lesen
  • Sieht ganz ansehlich aus ohne das man selbst in Stylesheets rumfummeln muss
  • Generiert die HTML Dateien mit einem einfachen Aufruf: asciidoc <file>

Schön wäre natürlich noch die generierung eines PDFs, wie Maven dies heute schon kann. Ich werde mal schauen wie weit ich damit komme und dann weiteres davon berichten.

Was mich nur irgendwie stört: Wieso muss jeder sein eigenes Format erfinden? Reicht ein Standardformat mit verschiedenen Extensions nicht aus? Evtl sollte man dafür mal eine RFC schreiben ;)

Via

Es ist Juli, die Semesterferien haben endgültig angefangen und mit jedem Sonnenstrahl steigert sich mein Sommerfeeling. Von den Temperaturen stimmt das zwar noch nicht ganz, aber da bin ich eh net so ziemperlich. Was mich eher stört ist, womit ich meinen Basteltrieb (sprich: Softwareentwicklung) stillen soll. Zum einen haben wir da den ewigen Kanidaten Browser-Game, wobei meine aktuelle Favoritensprache hierfür Erlang ist. Desweiteren ist seit eben eine leicht angewandelte Variante, was ein wenig einem Online-Risiko ähnelt. Neben den Spielen würde ich zum
einen gerne eine “Basis”-Anwendung bauen, wo die eigentliche Anwendung via Plugins dazugestöpselt wird. Die Basis-Anwendung würde nur den grundsätzlichen Rahmen bieten und die Möglichkeit für Installation/Aktualisierung der Plugins (OSGI läßt grüßen). Quasi das was die Eclipse Runtime (aka Equinox) macht, nur mit Swing.

Aber vielleicht doch noch einen Schlenker zu den Spielen: Für Eve Online benötige ich noch einen Erz Calculator sowie einen Konto-Manager (basierend auf der Eve API; endlch mal ein Spiel, was sowas unterstützt), um meine Finanzen
im Auge zu behalten. Und Waldemar würde auch noch gerne ein Tool zum verwalten von CDs haben. Letztere
Themen könnte man eigentlich auf der Basis-Anwendung aufbauen lassen (meinen FW MapEditor eigentlich sogar auch) aber trotzdem … so viele Themen (also ich hab sieben gezählt) und so wenig Zeit. Im September
geht spätestens das lernen wieder los.

Mal schauen was ich diesen Sommer geschafft kriege … oder ob ich doch nur in die Sonne genieße und Geocachen
gehe :)