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Eins der Features vom Web2.0 ist ja angeblich das Zusammenwachsen der unterschiedlichen Dienste. Twitter oder Qype machen es ja vor wie einfach sowas gehen kann. Egal in welcher Programmiersprache, heute kann man sehr einfach die meisten dieser APIs auslesen (JSON machts möglich). Da ich immer wieder über neue Dienste stoße, die solche Schnittstellen anbieten, will ich diese hier einfach mal sammeln. Vielleicht fällt mir (oder euch) dann mal was tolles ein, was man damit basteln kann. Falls ihr eigene Vorschläge habt, her damit.

Offene APIs

Kostenlose / Keine Anmeldung

  • Digg – was ist das eigentlich genau?
  • Facebook
  • Golem.de – Video und Artikels
  • Google Chart API – Hält keine eigenen Daten vor, sondern generiert nur aus der URL ein Bild, trotzdem toll
  • Identi.ca – Micro Blogging Dienst wie Twitter
  • Opencaching.de – Deutsches Geocaching Portal
  • Qype – Bewertung und Kommentieren von Kneipen, Geschäften usw.
  • Twitter – Micro Blogging Dienst
  • World of Warcraft – Zugriff auf die öffentlichen Daten der Charaktere (XML)
  • YouTube – Videodaten, der Player und Widgets
  • Yuml.me – Erzeugt UML Diagramme aus der URL

Closed APIs

Nur nach Anmeldung + Zahlung einer (monatlichen) Gebühr

  • Eve-Online – Zugriff auf die eigenen Transaktionen, Inventar, Skills usw. (XML)

P.S.: ProgrammableWeb scheint eine solche Sammlung bereits zu haben, man kann sich dort sogar bei API Änderungen informieren lassen. Praktisch!

Achja, falls wer Google Wave hat: Meine ID ist draicderitervrel AT googlewave.com

Wer wie wir einen alten Rechner als Server abgestellt hat installiert doch gerne mal allerlei Anwendungen die dauerhaft oder zumindest ständig für alle verfügbar sein sollen. Bei uns ist dies unter anderem ein Musikplayer (MPD) der bei Besuch im Wohnzimmer für ein wenig Atmosphäre sorgt. Zu den diversen Webinterfaces verliert man, zumindest ich immer mal wieder die URL, so dass man regelmäßig auf dem Server selbst nachschauen muss was man da eingestellt hat.

Bonjour to the Rescue!

Mit dem Avahi Dämon lassen sich ganz einfach URLs über Bonjour verteilen. Der Safari greift diese von alleine auf, für den Firefox gibt es ein Plugin: Bonjour Foxy. In sofern sollte sich das URLs raussuchen erledigt haben.

Einer der wenigen Dinge die mich am Mac nerven ist die Tatsache, dass viele Programme mit Gewalt am Anfang als Administrator installiert und betrieben werden wollen. Dabei ist dies in vielen Fällen gar nicht nötig. Wer auf dem Mac seine Programme nicht für alle Benutzer installieren will, leg sich einfach einen Applications-Ordner im Benutzerordner an und speichert seine Programme dort. Der Vorteil liegt darin, dass man sich dann nur um das Sichern des Benutzerordners kümmern muss; die Programme die man nutzt werden mitgesichert. Bei einer Neuinstallation muss ich nur den Benutzerordner wiederherstellen und ich kann weiterarbeiten.

Aber zum eigentlichen Thema: Als Entwickler nutze ich auch MySQL und das Standardverhalten die Daten unter /var/ abzulegen finde ich ein wenig störend, da ich zum Nutzen von MySql Administrationsprivilegien brauche und die Daten aus oben genannten Gründen nicht in meinem Benutzerordner liegen. Man kann MySql allerdings auch recht einfach unter dem eigenen Benutzer starten.

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Ich wollte nur kurz drauf hinweise, das man auf movies.msn.com eine kleine Auswahl an ältere Filmen kostenlos, ohne Anmeldung, allerdings mit (sehr kurzen) Werbeunterbrechungen anschauen kann. Sehr interessant. Das ganze läuft auch problemlos auf meinem Mac mit dem Firefox. Das versteh ich unter Video-On-Demand ;)

[via]

Irgendwie begegnet mir dieses Thema in letzter Zeit immer öfters. Beim Anschauen von Ewiki ist mir Textile und Markdown (PHP) begegnet: Einfache PHP Klassen, mit der man aus Text entsprechende HTML Seiten generieren kann. Sowas ist ja durchaus nicht nur für Wikis sondern z.B. bei Projekten für das generieren von Dokumentation interessant: Bei Maven wird dieses Prozedere zum generieren der Projektdokumentation genutzt. Da ich aber Maven ansonsten nicht mag, habe ich durchaus einige Zeit damit verbracht ein Standalone-Tool zum generieren solcher Seiten zu suchen. Docbook mit seinen XML Dateien ist mir irgendwie zu aufgeblasen, wobei ich dies aber nicht wirklich genauer angeschaut habe.

AsciiDocs andererseits bietet zumindest auf den ersten Blick das was ich will:

  • Kein aufgeblasenes XML Format
  • Die Quelldateien sind auch so gut zu lesen
  • Sieht ganz ansehlich aus ohne das man selbst in Stylesheets rumfummeln muss
  • Generiert die HTML Dateien mit einem einfachen Aufruf: asciidoc <file>

Schön wäre natürlich noch die generierung eines PDFs, wie Maven dies heute schon kann. Ich werde mal schauen wie weit ich damit komme und dann weiteres davon berichten.

Was mich nur irgendwie stört: Wieso muss jeder sein eigenes Format erfinden? Reicht ein Standardformat mit verschiedenen Extensions nicht aus? Evtl sollte man dafür mal eine RFC schreiben ;)

Via

Soziale Netzwerke waren ja in den letzten Jahren DAS Ding. Zum Glück ist das an mir vorbeigegangen. Außer StudiVZ bin ich glaube ich nirgends angemeldet. Vor einigen Tagen habe ich dann GitHub.com entdeckt, ein “Social Code Hosting”, was quasi ein Soziales Netwerk für Geeks im kleinen ist. Jeder kann dort seine Quellcodes hochladen, diesen bei anderen einsehen, forken und selbst weitermodifizieren, eventuelle Modifikationen von anderen wieder in den eigenen Quellcode übernehmen usw..

Das schöne daran: Für die Quellcodeverwaltung wird als Backend git eingesetzt, welche besonderen wert auf eine verteilte Entwicklung legt. Jeder Benutzer hat das komplette Repository auf seiner Platte, man ist komplett unabhängig vom Server, in diesem Fall GitHub. Wenn einem das nicht mehr gefällt oder seinen Quellcodes noch woanders veröffentlichen will, geht dies ohne Probleme. Mir kommen zwar noch einige Konzepte etwas Spanisch vor, aber das wird schon noch. Die fehlende Abhänigkeit an einen Server und die nette Übersicht bei GitHub spricht meiner Meinung nach für sich :)

In diesem Sinne: Happy Coding!

P.S.: Ich habe mal meinen Code von svnmin dort hochgeladen.

Wie ich in der Vergangenheit ja schon berichtet habe, bin ich ein Anhänger von OpenID. Eben habe ich beim Google WatchBlog gelesen, dass Google nun seine Authentifizierungs API auf OpenID umstellt. Was das heißt? Jeder der einen Google Account besitzt, kann sich damit nun bei allen OpenID Seiten anmelden. Mehr dazu hier.

Bei meinen Streifzügen durchs Internet ist mir letzten das Programm RoadTrip (früher: Bobcat) auf der Mac Seite von Garmin aufgefallen, mit dem einfach Tracks und Wegpunkte bearbeiten kann. Leider bietet die Standardinstallation nur die US Basemap Karte, welche nicht wirklich korrekt ist ;)

Da ich ja auf meinem Garmin GPS auch die OpenStreetMap Karte benutze, liegt es nahe, RoadTrip ebenfalls diese unterzujubeln. Mit dem Programm MapInstall, welches bei RoadTrip dabei ist, lassen sich Karten im .gmapi Format einfach hinzufügen – nur wie kommt man an solch eine Karte? Mein GPS will ja eine gmasupp.img Datei haben. Laut der Beschreibung von Garmin muss man die Karte auf Windows mit MapConvert in irgendwas dubioses konvertieren, und kann sie dann auf dem Mac in gmapi verwandeln. Irgendwie unschön.

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Ich hab jetzt mal zu WordPress gewechselt, da ne Serverseitige Software das ganze doch angenehmer macht. Mit der Widgetleiste bin ich zwar noch net ganz zufrieden, aber das hatte ich in dem alten Blog ja auch noch gar net ;)