Wer kennt das nicht? Man surft im Web und entdeckt eine Webanwendung /
Webseite die interessant aussieht. Nur leider wird der frisch erwachte
Spieltrieb erstmal von einer Anmeldung ausgebremst. Und zwar vollends.
Fast alle Dienste wollen eine Anmeldung via Email haben. Das heißt in
meinem Fall, als Benutzer eines Emaiservers mit Grey-Listing,
das ich durchaus mal ne Stunde oder länger auf Mails von unbekannten
Servern warten muss.

SSO
(Single-Sign-On) bietet von der Idee her ja eine Abhilfe: Einmal
anmelden und überall ist man bekannt. Das Problem ist nur, das man sich
auf einen gemeinsamen Nenner einigen muss, d.h. die Webseite muss den
SSO Dienst des Endbenutzers akzeptieren. In der Vergangenheit gab es ja
diverse solche Versuche, u.a. von Microsoft mit Passport;
durchgesetzt hat sichs keins, was vielleicht auch daran liegen mag, dass
all diese Dienste in der Vergangenheit zentral war. Sollte diese Firma
dann eines Tages aufgekauft werden sind meine Daten weg, der Dienst evtl
auch. Grund genug über eine dezentrale Lösung nachzudenken: Hier kommt OpenID
ins Spiel.

Die Idee hinter OpenID ist recht simpel: Man hinterlegt auf der eigenen
Webseite ein Skript und gibt zur Anmeldung dann nur die URL zur eigenen
Webseite an. Der Server des Anbieters kommuniziert dann mit meinem
Skript und schon bin ich anmeldet. Lange Rede, kurzer Sinn: da ich die
Idee von OpenID gut finde, habe auch ich mir auf meinem WebSpace nun
eine OpenID angelegt.